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FreiheitsDichter

Page history last edited by PBworks 6 years, 5 months ago

Friedrich Schiller: Der Dichter der Freiheit.

 

Bearbeiter: Parker Laite (Colgate U.) sowie Nada Josipovic, Wanda Kies, Anna Lang, Kristin Müller, Anne Ramm und Karin Renner-Petrzik (Freiburg PH).

 

Um eine erste Version zu sehen, bitte hier klicken.

 

Anweisungen: Schreiben Sie eine Seite, die von Schillers Räubern handelt und

den bisherigen Seiten folgt. Was Sie schreiben soll ein Spiel an die

Zweiheit des Menschen darstellen (nämlich Aktiv gegen Reaktiv, Rational

gegen Irrational, Optimist gegen Pessimist und Gut gegen Böse). In dieser

Geschichte gibt es nur eine Figur, Hans, der eine Mischung aus Franz und

Karl ist. Alle was Sie schreiben, soll als Hans' innerer Monolog geschrieben

sein, d. h. alles was in seinem Kopf passiert. Nachdem Sie fertig sind,

schicken Sie bitte alles was schon geschrieben ist, an Parker Laite und die

Person die unter Ihnen in der folgenden Liste steht.

 

Wenn Sie wollen können Sie auch allen möglichen Veränderungen an dem was

schon geschrieben ist machen.

 

Parker Laite: plaite@colgate.edu

 

Stefan Sirucek: ssirucek@wheatonma.edu

 

Nada Josipovic: nadajosipovic@gmx.de

 

Wanda Kies: wandakies@gmx.de

 

Anna Lang: annalanglang@web.de

 

Kristin Müller: muellerk@ph-freiburg.de

 

Anne Ramm: anne_soleil@gmx.net

 

Karin Renner-Petrzik: G_K.Petrzik@web.de

 

Parker Laite: plaite@colgate.edu

 

 

Hans im Schlafzimmer nachdem sein Vater im erzählt hat, dass er weg gehen

soll um zu studieren, vor dem Einschlafen:

 

Ich weiß nicht was ich machen will soll. Auf der einen Seite will ich hier

bleiben. Ich mag es so sehr mit meiner Amalia zusammen zu sein und will sie

nie verlassen. Auf der anderen Seite möchte ich ein bisschen Lebenserfahrung

haben bevor ich die Arbeit meines Vaters übernehmen muss. Obwohl er alt ist,

hat er noch genug Kraft sein Königreich zu regieren, wenigstens bis ich von

der Universität zurückkomme.

 

Ich habe als kleines Kind so viele Geschichten darüber gehört, wie es ist

ein Student in Leipzig zu sein. Es gibt so viele tolle Dinge zu tun. Ich

könnte in einer schlagenden Verbindung wohnen, viel Bier trinken, Frauen

anbaggern, und fechten. Oder ich könnte meine Tage in einem Café verbringen,

dort sitzen und lesen, rauchen und nachdenken.

 

Hans schläft ein und träumt von seiner Zukunft und von Amalia. Am nächsten

Morgen steht er auf und läuft die Treppe hinunter. Der alte Moor wartet auf

ihn im Esszimmer und befiehlt ihm, in den folgenden Wochen weg zu gehen.

Hans wusste noch nicht, ob er nach Leipzig reisen wollte und dachte, dass es

seine Entscheidung wäre.

 

Warum will er immer mein Leben steuern? Ich bin schon alt genug um mein

eigenes Leben zu führen. Was würde er tun, wenn ich nicht dahin ginge? Er

ist schon alt und schwach, und hat überhaupt niemand anderen um seine Arbeit

zu machen und die Ehre unseres Namens aufrecht zu erhalten. Ich bin auch

klüger als er. Er hält zu viel von Religion und den Gesetzen unserer

Gesellschaft und weiß nicht genau wie sich die Welt wirklich dreht. Wenn ich

seine Macht hätte würde ich es nicht schwinden. Unter mir wäre unser

Königreich machtvoller und reicher. Wer bin ich, dass ich einfach allen

seinen Bitten nachkomme, wenn ich die Befehle eines schwachen, sterbenden

Mannes erfülle? Bin ich nicht genau so schwach wie er? Und warum lässt er

mich nicht für mich selbst entscheiden? Er weiß, dass er nicht mehr viel

Zeit hier in dieser Welt hat und ich sein einziger Thronerbe bin. Warum

vertraut er mir dann so wenig, dass er mich nicht für mich selbst

entscheiden lassen will? Es macht absolut keinen Sinn! Wie soll ich über ein

ganzes Königreich herrschen, wenn ich mein Leben noch nicht einmal selbst

ordnen kann? Ich will nicht mehr nach Leipzig, aber hier bleiben will ich

auch nicht. Ich muss weg! Ich muss von meinem verdammten Vater weg!

 

Hans packt alle seine Sachen ein, entführt Amalia, und die zwei begeben sich

auf den Weg nach Basel. Obwohl Amalia nicht mitgehen wollte, bleibt sie die

ganze Reise lang still, weil es ihr aufgezwungen wurde mitzukommen. Nachdem

sie angekommen sind, findet Hans ein Hotel und fängt in den nächsten Tagen

an, eine Wohnung zu suchen.

 

Bei der Wohnungssuche zeigten sich einige Schwierigkeiten. Als erstes,

wollte Hans weiter nach Leipzig reisen, weil er da einen Studienplatz

bekommen hat, im Basel kann er gar nicht studieren, da er sich nicht

angemeldet hat. Eine Wohnung im Basel zu finden, nur für ein paar Tage, war

unmöglich, also erklärt er Amalia, dass er sie jetzt zwingen wird weiter mit

nach Leipzig zu fahren.

 

Amalia, schien ihm, erinnert immer wieder, wie unmenschlich er handelt. Er

nimmt sie einfach mit ohne sie zu fragen was sie eigentlich möchte. – ist

vielleicht nicht das Beste, er liebt sie so sehr, wie kann er so was tun?

Nun doch gerade, weil er sie so liebt kann er nicht anders er muss sie

mitnehmen, sie muss mit! Amalia beschloss offensichtlich nicht zu

unternehmen und ihn allein für alles sorgen zu lassen. Sie hatte für sich in

einem rosafarbenen Bücherladen einige Bücher besorgt, damit ihr die Reise

nicht zu lang vorkommt. Sie war sauer auf Hans und wollte kein Wort mit ihm

sprechen. Im Zug nach Leipzig lass sie die ganze Zeit und forderte alles von

Hans, von dem großen Hans, der jetzt endlich ihr „Gott“ war. So musste er

ihr die ganze Verpflegen, das Kofferschleppen und die alles was auf der

Reise zu tun war erledigen. Hans wusste, jetzt gehört sie ihm und er kann

sie, wenn sie sich weiter so benimmt, an den Haaren nach Leipzig ziehen und

mehrere Jahre mit ihr dort verbringen, bis sie anders wird und ganz so wie

er will.

 

Im Zug nach Leipzig, saßen Hans und Amalia (genau genommen, Amalia nahm kaum

wahr was um sie ging, da sie in ihrem Buch las) einer Gruppe mit

auffallenden Menschen gegenüber. Hans in seiner Not, er wusste nicht was ihn

in Leipzig erwartet, sprach die Menschen an. Er fragte sie als erstes, ob

sie vielleicht auch nach Leipzig fahren. Sie sagten ja, und fragten warum er

das wissen will. So begann eine spannende Unterhaltung. Leipzig war, wie sie

sagten, eine Stadt mit falschen Gesetzen, die man ändern müsste. Hans, der

Jurastudent, fing an Gesetze zu vergleichen und wollte von denen wissen, wie

die Gesetze nun In Leipzig seinen, was genau ihrer Meinung nach falsch war.

Seine Gesprächspartner packten inzwischen etwas Alkohol aus und baten ihm an

etwas lockerer zu werden und nicht zu stressen, nebenbei bekam er auch eine

Bierflasche in die Hand gedruckt. Bald merkte Hans, dass diese Menschen auf

der Suche nach einer anderen Zukunft waren, was Hans ganz merkwürdig

erschien, aber er gab zu, dass er auch nach etwas anderem sucht, nur wusste

er noch nicht wie er es benennen soll. Jetzt nervte ihn seine Amalia schon

wieder, die so lautlos daneben saß keinen Finger rührte. Hans dachte, dass

ihm diese Menschen auf seinem Weg nach Leipzig helfen könnten und versuchte

besonders nett zu sein. Plötzlich dachte er an den alten Moor, er machte

auch Gesetze mit denen Hans unglücklich. Jetzt spürt er seine

Unzufriedenheit noch mehr. Zur Ablenkung würde er in der Gruppe nach ihren

Namen fragen...

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